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Krankenzusatzversicherung im Ausland
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Krankenzusatzversicherung im Ausland

Da die gesetzliche Krankenversicherung nur eine absolute Basisversicherung darstellt und in vielen Bereichen der medizinischen Versorgung lediglich die notwendigsten Behandlungen bezahlen kann, sollte der Versicherte sich überlegen, je nach Bedarf einige private Zusatzversicherungen ab zuschließen. Besonders sinnvoll ist neben der Zahnzusatzversicherung und der für stationäre Behandlungen auch die Auslandskrankenversicherung, da hier von Seiten der gesetzlichen Krankenversicherung aus oft nur ein geringfügiger Schutz besteht bzw. diese je nach besuchten Land gar keine Kosten übernimmt. Bevor man allerdings die Krankenzusatzversicherung für das Ausland abschließt sollte man sich informieren, ob diese überhaupt sinnvoll ist. Dazu muss man wissen, dass Deutschland mit vielen Ländern ein so bezeichnetes Sozialversicherungsabkommen vereinbart hat. Das bedeutet, wenn man in diesen Ländern krank wird übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die dort anfallenden Behandlungskosten. Diese Sache hat allerdings einen Haken. Die Behandlungskosten werden nur bis zu dem Betrag übernommen, der in Deutschland für die Behandlung angefallen wäre. Das kann in der Praxis Folgendes bedeuten.

Leistungsmerkmal der Krankenzusatzversicherung im Ausland


Angenommen Sie befinden sich im Urlaub in Spanien und müssen aufgrund einer Zahnentzündung dort von einem Zahnarzt behandelt werden. Die entstehenden Kosten müssen Sie zunächst einmal selber auf privatärztlicher Basis zahlen. Die Kosten belaufen sich auf 450 Euro. Zurück in Deutschland reichen Sie diese Rechnung bei Ihrer Krankenkasse ein. Diese zahlt allerdings nur einen anteiligen Betrag von 320 Euro, das lediglich dieser als Behandlungssatz in Deutschland in der jeweiligen Gebührenordnung festgelegt ist. Den Restbetrag von 130 Euro müssten Sie demnach selber tragen. Noch schlechter ist die Situation, wenn Sie in ein Land verreisen, mit dem gar kein Sozialversicherungsabkommen besteht, denn in diesem Fall übernimmt die Krankenkasse in Deutschland gar keine Kostenerstattung. Aus den genannten Gründe kann man also sagen, dass eine Krankenzusatzversicherung für eine Auslandsreise uneingeschränkt Jedem zu empfehlen ist. Grundsätzlich hat der Kunde bei der Auslandsreisekrankenversicherung die Möglichkeit sich zwischen der Versicherung für einen bestimmten Zeitraum und der Jahresversicherung zu entscheiden. Erstere wird zumeist dann genutzt, wenn man die Versicherung aufgrund einer Urlaubsreise in Anspruch nehmen möchte, die Ganzjahrespolice empfiehlt sich Personen, die zumeist beruflich länger als insgesamt fünf Wochen im Ausland tätig sind.

Erstattung der Kosten für einen Rücktransport vom jeweiligen Land nach Deutschland

Wie bereits erwähnt, ist das erste Leistungsmerkmal der Krankenzusatzversicherung für das Ausland, dass diese alle notwendigen Behandlungskosten übernimmt, sei es beim Zahnarzt, oder in ambulanter sowie auch in stationärer Behandlung. Natürlich werden zudem auch die Kosten für Verbands- und Arzneimittel übernommen. Ein weiteres Leistungsmerkmal ist die Erstattung der Kosten für einen Rücktransport vom jeweiligen Land nach Deutschland, der aus medizinischen Gründen notwendig ist. In vielen Ländern der Welt ist der medizinische Standard und die Versorgung noch nicht so weit fortgeschritten wie es in Deutschland er Fall ist. Daher können dort oftmals einige Behandlungen gar nicht durchgeführt werden. Aus diesem Grunde kann also ein Rücktransport nach Deutschland zur Behandlung erforderlich sein. Für diesen übernimmt die Krankenzusatzversicherung die Kosten, selbst wenn dieser mit einem Rettungshubschrauber oder einem Rettungsflugzeug erfolgen muss, was natürlich zum Teil erhebliche Kosten verursacht. Falls der Rücktransport beispielsweise aus Brasilien erfolgen muss, können aufgrund der Entfernung leicht Kosten von über 10.000 Euro entstehen, die der Versicherte alleine häufig gar nicht hätte tragen können. Auch in einem sehr schlimmen Fall, nämlich dem Rücktransport eines Verstorbenen nach Deutschland, werden die anfallenden Kosten von der Versicherung übernommen. Unverzichtbar ist die Auslandsreisekrankenversicherung übrigens beim Besuch der USA, da mit diesem Land kein Sozialversicherungsabkommen besteht, was man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht meinen würde.

Der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung für das Ausland lohnt sich auf jeden Fall

Wenn man sich verdeutlicht, welche hohen Kosten bei einem Krankheitsfall im Ausland auf einen zukommen können, lohnt sich der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung für das Ausland auf jeden Fall, besonders wenn man bedenkt, dass der Beitrag oftmals schon für eine Jahrespolice bei lediglich ca. 25 Euro liegt. Allerdings muss man natürlich dennoch bei Abschluss des Vertrages darauf achten, dass alle gewünschten Leistungsmerkmale auch von der jeweiligen Versicherung angeboten werden.