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Private Zusatzversicherungen
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Welche privaten Zusatzversicherungen gibt es - Übersicht


Während Personen in der privaten Krankenvollversicherung im Grunde gegen alle Risiken und möglichen Kosten im Gesundheitsbereich abgesichert sind, kann die gesetzliche Krankenversicherung oftmals nur eine Basisversorgung der Bürger in Deutschland vornehmen, denn die finanziellen Mittel sind hier sehr begrenzt. Damit der Versicherte aber dennoch in den Genuss mancher Privilegien der privaten Krankenversicherung kommen kann, gibt es für diesen Fall die Möglichkeit, eine Reihe von privaten Krankenzusatzversicherungen z.B. für die Vorsorge gegen Parodontitis in Anspruch zu nehmen. Nicht jeder gesetzlich Versicherte benötigt alle vorhandenen Zusatzversicherungen, sondern man muss diese natürlich nach den individuellen Bedürfnissen auswählen. Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über die sich momentan am Markt befindlichen Arten von Krankenzusatzversicherungen. Dieses sind zum Beispiel die private Zahnzusatzversicherung, die Zusatzversicherung für Stationäre Behandlungen, eine Sehhilfen- und Hörgeräte-Zusatzversicherung, sowie Zusatzversicherungen für Krankentagegeld bzw. Krankenhaustagegeld.

Zahnzusatzversicherung

Die Zahnzusatzversicherung ist derzeit häufig in den Medien ein Thema, da die gesetzliche Krankenkasse mittlerweile nur noch ca. die Hälfte der Kosten für Zahnersatz oder teilweise Zahnersatzbehandlungen übernimmt. Da die Kosten für Zahnersatz je nach Art der Behandlung und deren Umfang teilweise deutlich über einem Betrag von 1.000 Euro liegen können, ist diese Zusatzversicherung für die meisten gesetzliche versicherten Patienten auf jeden Fall sehr sinnvoll. Grundsätzlich sieht die Kostenverteilung derzeit folgendermaßen aus. Benötigt ein Patient zum Beispiel eine Brücke, wird diese derzeit mit einem Betrag von ca. 1.200 Euro veranschlagt. Von diesen Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung (siehe unsere Seite: Versicherungsvergleich) einen Anteil von 50-65 Prozent, je nachdem, wie gut das Bonusheft des Versicherten gepflegt ist. Die restlichen Kosten von rund 500 Euro müsste der Patient also selber tragen. Die meiste Zahnzusatzversicherungen würden nun ca. 80 Prozent dieses Eigenanteils übernehmen, sodass der Versicherte nur noch einen Betrag von 100 Euro selber zahlen müssten. An diesem Beispiel wird deutlich, dass die Zahnzusatzversicherung heute sicherlich eine nahezu unverzichtbare Ergänzungsversicherung ist, denn eine Zahnersatzbehandlung kommt auf Jeden früher oder später einmal zu.

Versicherung für Stationäre Behandlungen

Eine Zusatzversicherung, die ebenfalls besonders in den letzten Jahren sehr oft in Anspruch genommen wird ist die Versicherung für Stationäre Behandlungen. Das gerade diese Zusatzversicherung in der letzten Zeit so häufig gewählt wird liegt sicherlich an der zum Teil sehr schlechten Versorgungssituation im Krankenhaus, von der fast ausschließlich die gesetzlich Versicherten betroffen sind. Viele Experten sprechen dort schon von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Viele Krankenhäuser sind von der Belegung her überfüllt und das Personal hat nur noch wenig Zeit, sich um den Patienten zu kümmern. Gesetzlich Versicherte werden zumeist in 3-5-Bett-Zimmern untergebracht und es kann nur noch die notwendige Grundversorgung vorgenommen werden. Anders sieht es fast immer bei Privatpatienten aus. Diese erhalten auf Wunsch ein Ein- oder Zweibettzimmer und werden einmal täglich sogar vom Chefarzt besucht. Natürlich hat dieses "Umsorgen" auch einen positiven Einfluss auf den Genesungserfolgt, von daher ist die private Zusatzversicherung für diesen Bereich durchaus für einen Großteil der gesetzlich Versicherten sinnvoll.

Erstattung der Basiskosten von Sehhilfen und Hörgeräten

Auch im Bereich der Erstattung von Sehhilfen wie Brillen, Kontaktlinsen oder auch Hörgeräten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur die Basiskosten, wobei diese mittlerweile nicht einmal mehr ausreichend sind. So erhält man beispielsweise für eine Brille einen Zuschuss von 10 Euro, ein Entspiegeln der Gläser, was sicherlich kein Luxus sondern medizinisch notwendig ist, kostet bereits über 15 Euro. Aber zum Glück kann der Versicherte auch für diese Kosten eine private Zusatzversicherung abschließen. Diese erstattet nahezu alle Kosten für eine Brille, Kontaktlinsen oder ein Hörgerät bis zu einem bestimmten Maximalbetrag, der allerdings häufig deutlich über hundert Euro liegt. Ferner kann auch der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung für den Bereich des Krankentagegeldes oder Krankenhaustagegeldes interessant sein. Während die gesetzliche Krankenversicherung das Krankentagegeld erst ab der 7.Woche in Form der Lohnfortzahlung an den Versicherten zahlt und der Patient für den Krankenhausaufenthalt sogar pro Tag noch eine Zuzahlung von 10 Euro leisten muss, erhält dieser im Rahmen der privaten Zusatzversicherung vom ersten Tag an das jeweils vereinbarte Krankentagegeld bzw. Krankenhaustagegeld ausgezahlt.