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Stationäre Behandlung
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Zusatzversicherung stationäre Behandlung

Viele Menschen die in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind nehmen heutzutage zusätzlich private Ergänzungsversicherungen in Anspruch, um die Basisversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung hinsichtlich des Leistungsspektrums zu erweitern. Von den Krankenversicherern werden für den privaten Bereich zum Beispiel Krankenzusatzversicherungen für den Zahnersatz, für Sehhilfen und Hörgeräte oder für das Erhalten von Krankentagegeld angeboten. Eine weitere Zusatzversicherung ist die hinsichtlich der stationären Behandlung in einem Krankenhaus, einer Klinik oder einem Reha-Zentrum. Diese Zusatzversicherung wird für immer mehr Personen interessanter, da die Versorgungslage im Krankenhaus heutzutage oftmals sehr unbefriedigend für den "normalen" Kassenpatienten ist. In diesem Fall über nimmt die Private Krankenkasse eindeutig mehr. Dieses ist vor allem auf Überlastung des Personals und zu geringen Bettenzahlen zurückzuführen. Möchte man sich also nicht mit der Behandlung als gesetzlich Versicherter zufrieden geben, hat man die Alternative sich im Rahmen der Zusatzversicherung als Privatpatient für die stationäre Behandlung zu versichern.

Zwei große Leistungsunterschiede zur gesetzlichen Krankenversicherung


Die private Zusatzversicherung für den stationären Versorgungsbereich bietet vor allem zwei große Leistungsunterschiede zur gesetzlichen Krankenversicherung. Der Versicherte wird auf Wunsch in einem Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht und nicht wie als gesetzlich versicherter Patient in einem Drei-, Vier- oder gar Fünfbettzimmer. Stundenlanges "Parken" auf dem Krankenhausflur wird man als Privatpatient sicherlich dann auch nicht mehr erleben müssen. Der zweite Unterscheid ist die Chefarztbehandlung, die einem im Rahmen der privaten Zusatzversicherung zusteht. Auch wenn man vielleicht objektiv vom Chefarzt medizinisch nicht besser betreut wird als vom Assistenzarzt, so gibt es dem Patienten dich auf jeden Fall ein Gefühl der Sicherheit, dass sich der Chefarzt persönlich um dessen Wohlergehen kümmert. In vielen Zusatzversicherungen für den stationären Aufenthalt lässt sich zudem die Zahlung eines Krankenhaustagegeldes vereinbaren. Der gesetzlich Versicherte muss für jeden Tag im Krankenhaus inzwischen einen Betrag von 10 Euro aus der eigenen Tasche bezahlen. Im Rahmen der Krankenhaustagegeldversicherung kann man einen Betrag festlegen, den man selber für jeden Tag Aufenthalt von der Versicherung erhält. Es handelt sich dabei also um eine Art Schadensersatz, weil es natürlich im Krankenhaus nie so angenehm wie Zuhause ist. Häufig kommt so etwas nach einem Autounfall vor, dabei haftet die Autoversicherung.

Praxisfall zur privaten Zusatzversicherung


Trotz dieses deutlich erweiterten Leistungsangebotes der privaten Zusatzversicherung werden sicherlich viele Personen der Meinung sein, dass sie diese Art von Absicherung nicht benötigen, weil man im Krankenhaus ja ohnehin "krank" ist. Das die beschriebenen Zusatzleistungen allerdings die Genesung oftmals deutlich beschleunigen können, soll anhand des nachfolgenden Praxisfall veranschaulicht werden. Herr Müller und Herr Meier haben sich beide bei einem Sportunfall das Bein gebrochen und es ist eine Operation und zudem natürlich ein zweiwöchiger Krankenhausaufenthalt notwendig. Während Herr Müller "nur" gesetzlich krankenversichert ist, hat Herr Meier zudem eine private Zusatzversicherung für den stationären Aufenthalt abgeschlossen. Schon bei der Aufnahme ins Krankenhaus machen sich die ersten Unterschiede bemerkbar. Während Herr Müller in einem Vier-Bettzimmer untergebracht wird und zunächst einmal zwei Stunden auf dem Flur verbringen muss bevor ein passendes Zimmer gefunden wurden, kann Herr Meier sofort nach Erledigung der Formalitäten in ein ruhiges Zweibettzimmer "einziehen". Dort erhält er gegen Abend Besuch vom Chefarzt, der ihn in einem kurzen Gespräch über den anstehenden Operationsverlauf informiert. Herr Müller hingegen hat erst nach mehrmaligem Nachfragen die Möglichkeit überhaupt mit einem Arzt sprechen zu können. Die Operation am nächsten Morgen verläuft bei beiden Patienten erfolgreich und ohne Komplikationen. Während der nächsten zwei Wochen erhält Herr Meier jeden Tag Besuch vom Chefarzt und im ruhigen Zimmer kann er sich zudem sehr gut erholen. Herr Müller hingegen fühlt sich in seinem Vier-Bett-Zimmer gar nicht wohl. Ein ständiges "Rein- und Raus" von Schwestern, Besuchern und den Zimmergenossen bis in die Nacht. An eine wirkliches Regenerieren ist dabei nicht zu denken. Aufgrund der schnellen Genesung kann Herr Meier bereits nach 1,5 Wochen entlassen werden, während Herr Müller zwar nach zwei Wochen ebenfalls nach Hause darf, sich aber immer noch total erschöpft fühlt.

Die medizinische Versorgung im Krankheitsfall

Bei dem angeführten Beispiel handelt es sich durchaus um keinen Einzelfall, sondern man kann daran deutlich erkennen, dass es nicht nur auf die rein medizinische Versorgung im Krankheitsfall ankommt, sondern auch die sonstige Betreuung und die Umstände der Behandlung eine große Rolle spielen.